Dienstag, 30. Juni 2009

mein inneres kind

gestern habe ich mir noch die letzte inspiration der diamantschule durchgelesen. adamus sprach vom inneren kind. an der stelle kamen mir die tränen. ich spüre dieses innere kind oft. ich möchte anhalten, mich nicht mehr bewegen. ich möchte in den arm genommen werden, wärme, sicherheit spüren. dieses gefühl habe ich oft. adamus hat gesagt, ich solle mich dem inneren kind widmen. es annehmen und anhören, fühlen was es möchte. es fragen, was es braucht um weiterzugehen. das mache ich nun. ich habe dieses innere kind in mir und ich habe es mitgeschliffen. ich werde mir selbst zuhören. ich nehme mich in den arm. ich erschaffe mir den sicheren raum mit bedingungsloser liebe.
ich habe in den letzten blogs von unendlicher liebe geschrieben. ich habe mal wieder nicht richtig gelesen. adamus sprach von bedingungsloser liebe. wie wunderbar. ich liebe mich. ich liebe mich einfach. auch andere lieben mich ohne das ich irgendetwas erfüllen muss. ich werde geliebt.
adamus sprach auch von teilen der seele(aspekte), die ich noch nicht integriert habe. die energien die noch in den konzentrationslagern, gulags... sind. dieses sind opferenergien. und ich spüre sie noch. ich dachte, ich bin schon darüber hinaus. gestern abend hatte ich mit ihnen wieder zu tun. ich bin mitunter in dieser opferrolle drin. meist merke ich es erst später. also habe ich das abenteuer gewagt. ich habe hineingeatmet in dieses gefühl. in das gefühl, das allein das wort konzentrationslager in mir auslöst. es ist angst. ich bin ausgeliefert. ich schreie in mich hinein: nein!!!!! ich lasse es zu. gestern habe ich es nicht ganz geschafft. ich habe mich nicht getraut. mein herz tat mir weh und ich wollte nicht mehr. ich schaffe das. ich integriere meine aspekte. adamus sagte sie lösen sich dann einfach auf. sie wollen gesehen werden damit sie gehen können.
der tag heute war angenehmer als erwartet. lotta ist bei martin und die anderen beiden schlafen. fjore möchte natürlich nicht allein sein und sagt schon mal vorsorglich, das er nicht schlafen kann. morgen holen wir lotta an turistenkai ab. die mama von martin ist stadtführerin und hat dort morgen die erste tur mit schiffsgästen. also gehen wir schiff anschauen und ich werde baden gehen. ich war die letzten beiden tage nicht im wasser. ich freue mich darauf.
ich bin die, die ich bin. einzigartig wundervoll. ein strahlender diamant.

Montag, 29. Juni 2009

sommerabend

die kinder habe ich gerade ins bett gebracht. aven hat schwierigkeiten einzuschlafen. gestern war er krank. beim abendbrot begann er zu brechen. micha war auf dem weg nach göteborg. lotta und fjore haben mir geholfen. heute hat aven viel geschlafen. ich möchte ihm gern morgen mehr zu essen anbieten als nur muttermilch und wasser und reiswaffel. heute hat er die milch beisich behalten. vielleicht war es ja gestern ein wenig viel sonne. er reisst sich immer so schnell seinen sonnenhut vom kopf, das ich kaum hinterher komme und ich habe auch keine lust mehr darauf. jetzt ist es ruhig oben. hoffentlich können alle kinder gut schlafen.
jetzt bin ich draussen auf unserer terasse. so ein laptop ist doch toll.
wir haben unsere schlafzimmer unter dem dach. da ist es recht warm. lotta und fjore haben um ihre betten auch noch stoff, damit sie in einer "höhle" schlafen können. und die muss sein. naja und dann wird es ja nicht so richtig dunkel hier. also die sonne verschwindet zwar für 3 oder 4 stunden vom horizont, aber das reicht nicht. so ist es um 4 uhr schon richtig hell, da ist sie nämlich schon wieder da. und irgendwie schaffen es immer einige strahlen durch die gardinen bzw. lohnt es sich hinter der gardine mal nachzuschauen. das spielt aven sehr gern.

ich möchte so gern baden gehen. gestern war ich 2 mal im wasser. heute nicht und morgen auch nicht. bestimmt wieder am mittwoch, da ist micha wieder da. ich liebe das wasser.
heute fühle ich mich irgendwie komisch. etwas nagt an mir. und macht mich traurig. heute mittag wollte ich das durchatmen und bin eingeschlafen. ich habe mal geschaut, wann der nächste shoud ist. im september!!! ich dachte mir schon das am sonnabend keiner ist, da ja die midsommerkonferenz ist. die war ja letztes ja schon nicht mehr frei im netz und dieses jahr auch nicht. und im august ist auch kein shoud. ich fühle mich wie nicht dazugehörig. wie ein fest, wo ich nicht eingeladen bin. ich kann mir alles kaufen. nur fühlt sich das für mich nicht richtig an. ich komme nicht nach amerika dafür. ich bleibe hier bei meiner familie. das ist meine wahl. traurig bin ich trotzallem, das ich nicht dabei sein kann. ich bin auch eine shaumbra.
auch heute waren lotta und fjore im kindergarten. es war gut. aber ich hätte sie auch gern zu hause gelassen. morgen bleiben sie zu hause und wir fahren mittags in die stadt und dort übergebe ich lotta an die mama von einem freund von ihr. sie wird den nachmittag dort verbringen und dort auch schlafen. irgendwie mag ich nicht durch die stadt fahren. ich möchte ihr aber auch gern die möglichkeit geben, zu diesem treffen. warum tue ich mich so schwer? momentan möchte ich mich einrollen und in den arm genommen werden.
wolken ziehen auf. es ist ein wundervoller sommerabend. es war auch ein schöner nachmittag. lotta und fjore haben geplanscht und sind gehüft. es gab joghurt zum abendbrot für die beiden. ich habe wieder mein gemüse gegessen und dann noch dies und das. es war schön. warum habe ich das nicht gesehen? warum fühlt es sich so anders an? mein herz tut mir weh. es ist einfach so. ich lasse es zu. ich gehe in den raum der unendlichen liebe. ich umgebe mich mit liebe. ich lasse sie in mich hineinfliessen. es ist in ordnung.
ich bin die, die ich bin. einzigartig wundervoll. ein strahlender diamant.

Montag, 22. Juni 2009

sonnenwende

fjore hat heute geburtstag. er ist nun schon 4. ich habe ihn sehr lieb und wünsche ihm alles liebe und gute. er hat so viel freude am leben. er ist witzig und hat kraft. aus ihm sprüht die lebensfreude. er ist im moment. ich habe viel von ihm gelernt.
jetzt ist er im kindergarten. ich wünsche ihm einen wundervollen tag dort. eine schöne geburtstagsgeschichte. ich wünsche ihm ehre, schöne augenblicke, und ein geschenk, über das er sich freut. heute morgen hat er bis 5.30 uhr geschlafen. zum glück ist lotta auch bald aufgewacht. dann haben sie geschenke suchen gespielt. micha hat schon zu lottas geburtstag bilder im haus versteckt, die haben sie gesucht, von einem zum nächsten und schließlich die geschenke. im wohnzimmer sieht es noch immer wüst aus. alles liegt verstreut. ich lasse es noch so. ich bin nämlich noch wie benommen. ich habe gerade wieder geschlafen. gestern auch schon. aven schlummert noch immer. eigentlich wollte ich nur atmen, darüber bin ich eingeschlafen. ich bin unruhig und traurig. ich fühle mich zusammengezogen. meine zähne zusammengebissen. wo ist die gelassenheit? ich bin angespannt. ich möchte das fjore seinen tag geniesst. und ich? ich habe doch solchen einen anteil an diesem tag. ich mag mich an seine geburt nicht erinnern. ich hatte solche angst, vor dem was kommt. vor der geburt, den wehen, dem alleinsein mit den wehen, denn niemand kann mir das abnehmen, das habe ich gelernt bei lotta. und lottas geburt war so heftig. ich wollte das nicht nochmal. nur mit wem sollte ich das besprechen? mit den hebammen. eigentlich ja. schließlich ging ich ja ins geburtshaus. aber die stimmung war. wehen tun nunmal weh und die sind heftig und da muss die frau durch. ich habe mich so allein gefühlt. sie wollte sich nicht auf mich einlassen, meine hebamme. die natur wird das kind schon raustreiben. sie war nicht da für mich und meine gefühle. sie hatte angst. angst, das etwas falsch zu machen, angst vor meinen erfahrungen, angst das, das nochmal passiert. ich konnte mich nicht fallen lassen. mich nicht öffnen. die wehen hörten dann auch fast auf. ich hatte angst. ich hatte angst, der aufgabe von 2 kindern nicht gerecht zu werden. ich liebe meine lotta. ich kann nun nicht mehr sofort für sie da sein. und das tut mir weh. auch heute noch. ich möchte mit mitunter teilen, um alle 3 kinder gleichzeitig in den arm zu nehmen. irgendeiner mus warten. lotta, fjore, aven, der haushalt, micha oder ich. ich muss warten. das auch. ich muss warten. meine bedürfnisse. mein schlaf. was möchte ich? ich möchte kuscheln. mich in den arm nehmen. es tut mir so weh, wenn ich einem die zuwendung nicht geben kann. ich liebe sie doch so sehr. es hat wehgetan und es wird wehtuen. ich liebe meine kinder und das wissen sie, da bin ich mir sicher. sie kommen an die reihe. wenn auch manchmal nicht bei mir. das tut mir weh. wenn lotta zu micha kuscheln geht, oder damals als wir noch in deutschland waren, als sie zu meiner mama oder was noch ein bisschen mehr weh tat, wenn sie zu schwiegermama kuscheln ging.
ich bin die, die ich bin. einzigartig wundervoll. ein diamant. der strahlt. ich. und jetzt bringe ich system in das chaos hier.
ich liebe mich und meine kinder und meinen mann. ich bin die schöpferin meines lebens.

Samstag, 20. Juni 2009

nicht gehört - allein gelassen

viel ist geschehen die letzten tage.
donnerstag: sommerfest im neuen kindergarten
freitag: sommerfest im alten kindergarten - lotta wurde in beiden verabschiedet, aber besonders gut hat es ihr am freitag gefallen. sie wurde so gewürdigt, als wäre sie nicht gegangen. auch sie hat ein abschiedsgeschenk bekommen. und viele haben sich gefreut sie und fjore und uns zu sehen.
ja und heute: mir schlottern immer noch die knie. ich bin seit mittag wie im leichten schock. es geht um aven. anders. ich hatte ein komisches gefühl im bauch ihn mitzunehmen. micha war zu hause. er hätte also mit micha schlafen können und dann wären wir bald gekommen. aber ich habe nicht auf mich gehört. also aven ist bald im auto eingeschlafen. wir sind eine weile gefahren bis wir an unserem ziel waren. einem laden weiter weg. dort sind wir dann ausgestiegen und ich habe aven im auto gelassen, damit er weiter schlafen kann. er ist mir schon öfter wach geworden und ich war nicht da. und er hat geweint. also habe ich gedacht, ich nehme unser babyfon mit, so höre ich ihn. ich bin zwischendurch auch mal schauen gewesen, da schlief er. naja und irgendwann wurde ich ausgerufen. da hatte eine verkäuferin ihn auf dem arm. er hat geweint, schluchtste noch lange und war verschwitzt. ich habe eine anständige standpauke bekommen. ich kann diese worte kaum schreiben. ich möchte das ungeschehen machen. ich befürchte, aven hat langsam kein vertrauen mehr. wie lange mag er wohl geweint haben? ich bin die schöpferin meines lebens, meiner erfahrungen. warum diese noch? ich habe heute nachmittag geweint und könnte weitermachen. ich habe aven vernachlässigt. ich. wo ich ihn doch so liebe. ich möchte ihm nicht wehtun, warum mache ich so einen mist? ich kann gar nicht so richtig atmen. ich bin doch eine tolle mama. ich liebe meine kinder und möchte das es ihnen gut geht. am liebsten möchte ich aven nicht loslassen. ich möchte ihn halten und ihn spüren. ich habe ihn so lieb. es tut mir so weh, was geschehen ist. er war allein. niemand da. er hatte angst und ich war nicht da. ich bin nicht noch mal schauen gegangen. ich habe der technik vertraut und nicht meinem herzen. das mache ich nicht noch mal.
gestern habe ich schon fjore verloren. ich habe ich dann wieder gefunden. aber der schreck ist noch da und wieder hochgekommen.
ich möchte hören, das alles gut ist. das aven keinen schaden genommen hat. ich kann mir das im moment nicht sagen. jedenfalls glaube ich mir nicht. ich habe schon versucht meine mama anzurufen. vorhin war sie nicht da. vielleicht jetzt. es ist schön eine mama zu haben.
ich bin die, die ich bin. einzigartig wundervoll. ein weinender strahlender diamant.

lotta ist stolz. bei ihr wackelt der erste zahn.

Dienstag, 16. Juni 2009

alte ziele

gerade habe ich alte ziele und träume gehen lassen. dinge die ich mir schon lange gewünscht habe, was ich wollte, dinge die mir wichtig waren. ich habe sie los gelassen. denn sie stimmen nicht mehr. und es war schwer für mich. so lange war das wichtig und nun merke ich, es dient mir nicht mehr. genau kann ich das gar nicht sagen. ich habe es gespürt. beispielsweise wünsche ich mir schon lange einen anhänger fürs fahrrad. schon in deutschland fand ich das toll. und nun wieder. und die dinger kosten teilweise gar nicht viel. aber es stimmt nicht. nicht im moment. aber das ist es nicht allein. es war mehr. aber genaue bilder hatte ich nicht.
ich wollte und wollte. ich habe mich angestrengt und gearbeitet, war angespannt und das andere war immer ausserhalb meiner reichweite. ich konnte es nur sehen, aber nicht fassen. und ich wollte immer mehr. und das obwohl neben mir die liebe war, ein gefühl der annahme, des hierseins, aber das wollte ich nicht. ich wollte das alte, was ich schon immer wollte und nichts anderes. ich habe die liebe gespürt und konnte trotzallem nicht loslassen. und das war in ordnung. und dann ging es nicht mehr. auf einmal wollte ich meine kraft nicht mehr dazu nutze meine alten bilder ziele zu erreichen. ich habe geweint. tränen. tränen. tränen. und ich habe aven meinen teddy geklaut. den brauchte ich! er sitzt auch jetzt auf meinem schoss. wie gut das ich ihn habe. in meinen bildern liege ich auf dem boden. auf der erde. auf meiner erde, die ich so liebe. die farben sind rot-orange-gelb. angenehm. eher gelb rot braun orange. der staub legt sich so langsam. ich spüre die liebe. meine eigene liebe. ich liebe mich so sehr. meine seele liebt mich so sehr und ich sie. ich spüre vollkommenheit. ich spüre annahme. es ist so angenehm und schön. die farben sind wundervoll. ich brauche nirgendswo hin, ich brauche nichts mehr machen. ich werde geliebt von mir und ich liebe mich. wofür noch irgendeinen titel erwerben? ich brauche ihn nicht. ich liebe mich vollkommen. ich bin vollkommen.
niemand kann mir dieses gefühl nehmen. nur ich kann mir das schenken. ich vermisse meine freunde sehr. was ist so angenehm an ihnen? wozu brauche ich sie? ich habe zuvor alle meine freunde, alle die ich so sehr liebe gehen lassen. ich habe sie entlassen aus der pflicht, mir gutes zu tun. ich nähre mich selbst. das braucht niemand mehr für mich machen. ich gleiche mich selber aus.
ich bin die, die ich bin. einzigartig wundervoll. ein strahlender diamant. ich bin die schöpferin meines seins.

Montag, 15. Juni 2009

montag

aven kann nicht einschlafen. ich sitze im wohnzimmer und höre ihn protestieren. ich gehe mal schauen. ihm ging es heute gar nicht gut. er hatte fieber und irgendwas tut mal mehr mal weniger weh. heute vormittag habe ich ihm dann ein paracetamolzäpfchen gegeben, nicht so sehr um das fieber zu senken, sondern damit er sich besser fühlt. es hat auch geholfen. er hat dann am nachmittag nochmal geschlafen, vielleicht kommt er deshalb jetzt nur schwer zum schlafen. und da er sich die augen gerieben hat, habe ich ihn bettfertig gemacht. er hat auch kaum etwas gegessen, sogar auf milch hatte er keinen appetitt. hoffentlich kann er und die anderen beiden und vor allem ich diese nacht schlafen. am tage ist es mir heute nicht gelungen, obwohl ich echt müde war. und dann auch noch was angenehmes träumen. das möchte ich.
lotta und fjore hatten heute einen spannenden tag im kindergarten. erst waren sie zu viert mit sara auf tur, außerhalb des kindergartens spazieren. sie waren am fjord und haben 3 flaschen gefunden. und was macht man mit flaschen? flaschenpost. also haben sie bilder gemalt und dann sind sie noch mal los und haben die flaschen ins wasser geschmissen. und dabei haben sie ein holzboot entdeckt, in das wohl schon viel wasser eingedrungen ist, denn sie meinten es sinkt bald. wieder im kindergarten mussten die erzieher zettel schreiben, die die kinder die in der nähe wohnen mitnehmen, damit der inhaber des bootes, sein boot retten kann. fjore war ganz aufgeregt als er mir das alles erzählte. naja und dann gab es noch fjores lieblingsessen in kindergarten, nämlich nudeln. im kindergarten isst er auch tomatensauce, zu hause nicht. auch lotta fand diesen tag toll.
lotta und ich geraten in letzter zeit immer mal an einander. sie ärgert mich bewusst. oder macht bewusst dinge, die ich nicht möchte... das ist neu zwischen uns. wahrscheinlich total normal. nur widerstand von ihrer seite ist für mich ungewohnt. auch heute abend fing sie wieder an. dann hat sie es sich zum glück überlegt. und sich dann allein bettfertig gemacht. ich habe mich vorhin bei ihr bedankt dafür.
ich werde dann auch langsam ins bett gehen. eigentlich habe ich noch nicht so richtig lust.
nun ist es ruhig. aven schläft auch.
ich bin die, die ich bin. einzigartig, wundervoll. ein strahlender diamant. ich.

micha ist bis donnerstag in göteborg.

Samstag, 13. Juni 2009

zu klein

die erste socke ist fertig. aber sie ist viel zu gross. ich bin traurig. klar irgendwann wird sie aven schon passen. vielleicht sollte ich sie auch erstmal waschen. irgendwie ist es trotzdem schade. jetzt ist die motivation fuer die zweite socke natürlich geringer.
aven kann nicht schlafen. ich werde gleich nochmal nach ihm schauen. auch ist er ganz schön warm und weint schnell. ich habe noch nicht herausbekommen, was die ursache ist. oder es ist einfach mal wieder dran, schliesslich war er schon lange nicht mehr krank. nächste woche ist micha wieder in göteborg. und ich bin allein mit den kindern bis donnerstagabend. auch sind 2 sommerfeste, wo ich kuchen backen werde. irgendwie spannt mich das innerlich an. gern würde ich die kuchen jetzt schon backen. dann kommt auch fjores geburtstag und auch er wünscht sich eine feier. ich habe keine lust darauf. es fällt mir schwer geburtstag zu feiern. meinen eigenen und kindergeburtstag mit anderen kindern. es macht mich nervös. ich möchte, das es fjore gefällt. das er die ehre bekommt. er vermisst seine freunde aus dem alten kindergarten sehr. es tut mir sehr weh das mit anzusehen, zu fühlen. die erzieherin hat am mittwoch zu mir gesagt, er ist wie ein bystander. ich möchte so sehr, das er sich wohl fühlt, das es ihm auch gut geht. lotta hat eine freundin gefunden. ich wünsche mir das auch für fjore. ich weiss, das braucht zeit. ich gebe sie uns. ich lasse die gefühle zu. ich versuche mit ihm darüber zu sprechen. ich vertraue ihm und mir. sara heisst fjores neue lieblingserzieherin. ich mag sie auch. nach den ferien, möchte sara eine draussengruppe anfangen. das heisst die kinder sind von 9 bis 15 uhr draussen, egal wie. eigentlich bin ich nicht so ein freund davon. aber ich habe mich eingefühlt und ich glaube, es würde fjore gut tun. er ist gern draussen. er mag sara. er ist fasziniert von käfern, würmern, krabben... er hat viel kraft und ausdauer. ich habe ihr gesagt, das ich mich dafür interessiere. noch ist da nichts fest. die gruppen sind momentan für norwegische verhältnisse gross und sie bemühen sich die gruppen etwas zu verkleinern. aus 2 macht drei. aber sie haben halt nicht für alle räume. und sara ist sehr gern draussen. ich bin gespannt, wie es weitergeht. ich habe ein gutes gefühl dabei.
aven schläft, wahrscheinlich liegt er wieder quer oder anders herum im bett.
ich gehe dann auch zähne putzen.
ich bin die, die ich bin. einzigartig wundervoll shaumbra. ein strahlender diamant.

Freitag, 12. Juni 2009

zeit allein

die kinder sind im bett und micha unterwegs. und oben wartet eine socke auf mich. ich habe mal wieder die stricknadeln in die hand genommen und es macht mir grossen spass. seit unserem umzug liegt die wolle schon bereit. eigentlich möchte ich stricken, aber die ganze woche möchte ich auch schon schreiben. nur mit aven ist das nicht möglich und abends habe ich keine lust, wenn micha da ist und wir zeit allein haben.
der letzte shoud hat mir gut getan. i´m a graduated shaumbra. und es stimmt. ich habe mir den shoud am dienstag angehört und dabei tränen der rühung geweint. ich habe mich so verbunden gefühlt, mit dem was tobias gesagt hat. und ich habe die ehre gespürt. ich wurde und werde geehrt. das tat und tut sehr gut.
den ganzen dienstag war ich sehr ausgeglichen und ruhig. keine hast, keine aufgaben die es wichtig wären, getan zu werden. einfach nur da sein. auch am mittwoch habe ich diese ruhe gespürt. nichts was ich als ziel noch erreichen möchte oder muss. einfach nur sein, im moment. gestern war ich mit aven am fjord und wir haben steine ins wasser geschmissen. ich auch. zum ersten mal seit weiss ich nicht wie lange. und es hat mir spass gemacht. die unterschiedlichen geräusche die es machte, abhängig davon ob es ein stein war oder mehrere, grosse oder kleine... und das wasser ist in kleinen wellen ans ufer geschwappt. dabei kam es immer näher. ich habe aven immer wieder nach hinten genommen, damit er halbwegs trocken blieb. es war wunderschön.
tobias hat erzählt wie schmerzlich es für die seele war und ist von dem menschlichen ich getrennt zu sein. und ich habe diesen schmerz sooo gefühlt. ich lade meine seele ein bei mir zu sein und sie ist da. wie angenehm.
ich bin die, die ich bin. ich habe das göttliche in mir. ich bin auch gott. das fühlt sich hochnäsig an. als darf ich das nicht schreiben. aber ich bin das. ich bin ich. einzigartig, wundervoll. ein strahlender diamant.

Mittwoch, 3. Juni 2009

regen und kalt


so ist es heute draussen und ich fühle mich ähnlich. ich spüre härte, anspannung, sehnsucht. wo ist die freude, die gelassenheit, die liebe? mein herz ist wie zugeschnürt. das möchte ich nicht. ich fühle tränen, die geweint werden wollen, aber ich kann nicht. ich fühle frust und wut. letzte nacht hat meine haut wieder gekrabbelt und ich habe an ihr gearbeitet. jeden morgen habe ich schwarze ränder unter den fingernägeln. haut. meine eigene haut! ich tue mir selber weh! ich verletze mich selbst. es tut mir weh, das zu schreiben. ich möchte fröhlich sein. das leben geniessen. mich erfreuen an mir, den kindern, dem tag. den vögeln, dem wind, auch dem regen. lotta und fjore sind so toll, aven auch. und ich? ich stehe mir selbst im weg. spiele ich wieder ein spiel? spüre ich die anderen? bin das gar nicht ich? spüre ich die tiefen verletzungen, die dieses land erlebt hat? ich bin so zugeknöpft. eigentlich möchte ich mit der welt nichts zu tun haben. niemanden sehen, nicht einmal mich selbst. so ein quatsch! ich möchte in den arm genommen werden. hier und jetzt!!! ich nehme mich selbst in den arm. alles ist gut. es ist in ordnung.
ich habe mir gestern die letzte inspiration der diamantschule durchgelesen. der raum der unendlichen liebe in mir. ich habe ihn immer bei mir. mein engelich ist auch da und ich habe mich so lieb. es ist schön so bei mir zu sein. in meinem eigenen arm zu sein. mit mir zu kuscheln. das tut mir gut.
ich bin die, die ich bin. ich bin die schöpferin. ich. einzigartig wundervoll. ein strahlender diamant.