Montag, 19. Oktober 2009

herbstferien

letzte woche waren herbstferien und da auch noch der kindergarten zu hatte, habe ich meinen mama gefragt, ob sie nicht herkommt und dieses mal hat sie ja gesagt. ich habe mich ein loch in meinen bauch gefreut. schon lange habe ich mir gewünscht, sie hier zu haben und nun hat es geklappt. wie schön! die kinder haben sie auch gefreut. wir hatten eine angenehme zeit miteinander und gestern früh habe ich sie wieder zum flughafen gebracht. 12 tage war sie hier und die zeit verging schnell.
nun merke ich, das ich bedarf habe am atmen. das habe ich die letzte zeit vernachlässigt. ich bin angespannt und ich spüre druck von lasten die nicht meine sind. ich lasse sie los. eins nach dem anderen.
ich fühle mich gefangen, das ist nicht das richtige wort. wie auch immer. es ist ja auch gar nicht so wichtig. ich vermisse mein fröhlich sein, meine freude an meinem sein. ich tue mich so schwer. michas firma hat den auftrag für den anderen tunnel hier auch nicht bekommen. jetzt soll er vorübergehend auf einer baustelle in bergen teilweise mitarbeiten. er hat sich zwar keine grossen hoffnungen gemacht, aber ein wenig. das nimmt mich mit. ich trage für ihn. das ist nicht gut. ich hab ihn so gern, und ich möchte das es ihm gut geht. ich weiss, das das der falsche weg ist. aber es tut so weh, wenn es ihm schlecht geht. ich habe ihm gestern wieder viel zurück gegeben. ich habe gemerkt, es geht ihm nicht besser, wenn ich seine dinge auf mich lade. ich möchte auch nicht, das das irgendjemand bei mir macht.
ich atme wieder in mich hinein. ich habe schwierigkeiten mich zu fühlen. ich bin wie zu. so viele mauern sind dazwischen. mauern die ich gebaut habe. das einfache erlauben, es fällt mir so schwer. vor einiger zeit habe ich es gespürt.
ich mache meine arbeit. mal schauen wie lange aven schläft.
ich bin die, die ich bin.