Dienstag, 29. April 2008

der schnee ist weg

ich kann es kaum fassen. der schnee ist endlich weg. gerade habe ich müll weggebracht und nur noch bei unseren nachbarn etwas schnee gesehen. er ist weg endlich!!! seit november war immer etwas schnee oder eis da. nun ist wirklich frühling. die vögel zwitschern und die blumen beginnen zu blühen, leberblumen, hyazinten, narzissen und die ersten tulpen habe ich auch entdeckt. ich war lange nicht mehr so richtig draussen. bisher war mir einfach nicht danach. ich habe ein kind geboren und das ist so wundervoll!! was soll ich da draussen. nichts steht im vergleich zu meinem kind, das heute den 13. tag bei mir ist. ich kann mit der welt da draussen momentan nichts anfangen. ich möchte jedem entgegen rufen, das ich wieder ein kind bekommen habe und wie ausserordentlich diese erfahrung wieder für mich ist. nur ich traue mich nicht. mir kommt es vor als sei dort alles so wie vorher. ich durchlebe eine grosse veränderung und dort? die blätter kommen raus und es wird so richtig frühling, ja. und sonst?
ich spüre traurigkeit. ich habe heute schon geweint und werde die tränen laufen lassen. ich halte sie nicht mehr zurück. ich habe eine schlimmen traum gehabt, der mir noch immer nachhängt. mein schwiegervater hat gemüsesuppe gekocht und irgendwann lag mein baby in der suppe. ich habe nicht gleich reagiert. ich fand zuerst gar nichts dabei. und dann habe ich es rausgeholt. es wäre fast ertrunken. von dem heissen wasser mal abgesehen. im fernsehen lief gerade eine sendung über babysuppen. ich spüre schuld, ich habe meinen kleinen schatz vernachlässigt. dabei liebe ich ihn doch so sehr. ich weiss, es geht dabei nicht um mich. ich spüre es nur, aber richtig. ich weiss auch das meine kinder eigenständig sind und mich nicht wirklich brauchen. sie sind vollkommen, so wie ich. wir machen erfahrungen, die wir uns ausgesucht haben. sie bringen alles mit. oft habe ich das gefühl, das ich von ihnen lerne und nicht umgedreht. ich begleite sie ein stück ihres weges. ich sage nicht, welchen weg sie gehen sollen und nicht auf welche weise sie ihn zurücklegen.
ich liebe meine kinder und ich liebe mich. ich bin die, die ich bin. einzigartig, wundervoll, vollkommen, ich bin alles, ich habe alles in mir, alles und noch mehr. ich bewege mich zwischen den welten. ich habe mein uroma nach hause begleitet zu ihrer spirituellen familie und es war wundervoll. ich wollte mit über die brücke der blumen. ich fühlte mich so willkommen für das was ich bin. und das fehlt mir hier!!!!
das leben ist so schön. der wind, der die zweige bewegt, die vögel die das leben begrüssen, das wasser, die luft die mein gesicht streichelt, die haferkekse die so lecker sind, die haut eines babies, die so weich ist. die stirn von aven, die ich so gerne anfasse oder küsse, etwas weicheres gibt es nicht. die blumen die mich grüssen. es ist so wundervoll. ich kann fühlen, die berührung, wenn fjore mir einen kuss gibt, ich kann mein baby anfassen oder lotta die schon so gross und schwer ist. ich erlebe es. das wasser das meinen körper umfliesst, wenn ich mich dusche oder wenn ich erst wieder baden kann. wenn ich im meerwasser bade geschieht etwas ganz besonderes. ich bin viel mehr ich, bin aufgeladen mit lebensfreude, die tiefe erinnerung warum ich hier bin. warum ich es gewählt habe auf die erde zu kommen. in diese für einen engel, doch ziemlich ungewöhnliche form. ich spüre es, fühle es, ich komme zu mir, jedes mal ein stück mehr. die schleierwolken des vergessens heben sich. ich bin die die ich bin, immer mehr. der kleine schatz ist aufgewacht. ich geniesses es, das er bei uns/mir ist. ich bin ein diamant, vollkommen wunderbar in allen farben des regenbogens.

Freitag, 25. April 2008

ich


ich bin die, die ich bin. eine shaumbra. eine lehrerin für neues bewusstsein. und mama von nun 3 kindern. der kleine wird gerade wach. er hat vorrang.
ich bin hier, weil ich es so gewählt habe. ich möchte hier sein. hier auf der erde. ich mag die herausforderung, nein die erfahrung zu machen, hier in norwegen zu sein. wo ich immer wieder spühre, das ich anders bin, denke, fühle, wie viele hier. ich bin ich.
ich habe gerade die geburt meines 3.kindes erlebt. es war einzigartig wundervoll und in nichts vergleichbar mit den anderen zuvor. zum glück. eine geburt für mich und aven. wir beide. ich habe dieses mal nicht irgendwas für andere durchlebt. ich habe die sanfte geburt erlebt. es hat auch weh getan, aber bei weitem nicht so wie zuvor. ich war dabei. ich habe meinem körper vertraut. ich habe die kontrolle über ihn losgelassen. ich habe eine hebamme gefunden, die da war und mit wärme mir noch geholfen hat. ich habe aven im wasser geboren. in warmen wasser, das hier aus der tiefe eines unterirdischen sees kommt. ich liebe das wasser. ich bin fast süchtig danach. wenn ich am fjord stehe und dieses saubere wasser sehe, mag ich hinein.
ich habe diese wundervolle erfahrung gemacht und möchte sie jedem mitteilen. ich fühle so viel mal unbändiges glück, dann wieder einsamkeit. denn eigentlich kann keiner nachvollziehen, was ich fühle. ich habe das erlebt, nicht mein gegenüber. ich habe in mein schwangerschaftsbuch meine eindrücke von der geburt aufgeschrieben. ich kann es so wieder lesen und mich einfühlen. das ist nicht verloren. ich habe angst, das dieses erlebnis vergessen wird. zugeschüttet von anderem. nun nicht mehr. ich habe es für mich aufgeschrieben. die geburt wo ich den wehen entspannt begegnet bin. wo die wehen erträglich waren. mein mann war da und hat mir das kreuzbein massiert und bald nach nicht mal 3 stunden war unser kind da. ich habe aven zu hause geboren in unserem wohnzimmer. die anderen beiden und die oma sind erst wachgeworden, als er geboren war. sie haben nicht mich tönen hören, sondern aven schreien. von warmen wasser begrüsst, das zimmer nur von einer salzlampe und kerzen beleuchtet habe ich aven am 17.4.2008 um kurz vor um 3:00 geboren. sanft ist er ins wasser geglitten. berit meine hebamme hat in in empfang genommmen und ihn mir dann gegeben.
ich danke mir für diese erfahrung. ich bin die, die ich bin. eine einzigartige wundervolle wesenheit, in der erfahrung als mensch. ein diamant der in den farben des regenbogens sparkelt.

Sonntag, 20. April 2008

angekommen

letzten donnerstag ganz früh habe ich mein 3.kind geboren. ich habe es geschafft!!! und er auch. wir haben beide wundervoll gearbeitet. der grosse hase war toll und meine hebamme auch. heisses wasser ist die entdeckung für mich gewesen, sowohl unter der geburt als auch die ersten tage im wochenbett. die nachwehen haben mir ganz schön zu schaffen gemacht, so das die heisse wärmflasche mein ständiger begleiter war. ich habe es getan. mein kind ist im wasser geboren - zu hause. und alles ging gut. ich bin unglaublich stolz darauf. und im vergleich zu den beiden geburten zuvor, war diese wesentlich erträglicher. danke alle ihr energien die da geholfen haben und ich danke mir für diese geburt nur für mich.
heute bin ich müde und traurig und enttäuscht, das ich körperlich noch ganz schön in den seilen hänge. das geht wohl vielen frauen am 4.tag so. meine hebamme ist auch nicht gekommen. ich sage jetzt gleich den beiden grossen gute nacht und dann lege ich mich neben den kleinen grossen schatz.

Sonntag, 13. April 2008

wann?

tja wann. ich warte. wann wird das nächste kind zu uns kommen? heute nacht hatte ich eine stärkere wehe und dann wurde es ganz schnell wieder ruhig. und ich bekam angst. denn ich weiss, das war nur ein schwacher vorgeschmack auf die wehen die ein kind bringen. ich war wieder angespannt. das möchte ich nicht. ich möchte diese geburt anders erleben. nicht als kräfte, die über mich bestimmen und mir alles nehmen, was ich bin. mein ich. ich möchte entspannung auch in den wehen. ich möchte vertrauen haben in meinen körper. er weiss genau, was er braucht, welche kräfte er braucht, damit unser kind kommt. er macht es so, das er es aushalten kann. ich vertraue dir mein körper. du bist vollkommen, genau wie ich, in allem was ich bin. ich bin vollkommen. ich bin die, die ich bin. ich bin ein engel in der erfahrung als mensch. und dieses mal ist es nur meine geburt. nur ich und mein kind. und es wird eine sanfte geburt. eesa ist bei mir. und ihr wesen, die mir so richtig guttun.
ich bin entspannt und sicher. come ned my dear. es wird ein besonderes erlebnis für uns beide. in liebe deine mama.

Donnerstag, 3. April 2008

bald

viel gibt es zu erzählen und dann auch wieder nicht.
bald kommt mein 3.kind auf die welt. das beschäftigt mich sehr. im moment spüre ich wieder angst. angst vor der geburt, angst vor den herausforderungen des alltags. ich spüre eine starke unsicherheit. alles gehört nicht zu mir. nichtsdestotrotz beschäftigt es mich. der kleine kann seit 3 tagen kommen, aber es kann auch noch 3und eine halbe woche dauern. ich bin mit mir zufrieden, wie ich alles vorbereitet habe und wie ich bin. ich mache das wirklich gut. ich brauche diese bestätigung immer mal wieder. trotz allem ist mir mulmig. ich entscheide, das ich stets ausreichend milch für den kleinen habe. ich spüre zweifel. sie sind da. sie bringen mich nicht von meinem kurs ab. ich spüre sie. ich wollte immer ein weiteres kind haben und daran ändert sich auch nichts. nun wird es real. ich spüre spannungen. die die auch die anderen beiden kinder spüren. vielleicht werden sie deshalb oft nachts wach. der kleinere schatz möchte viel kuscheln. ich bin nachts auch viel wach. dann atme ich und komme irgendwann wieder zu mir. ich atme mich durch die schichten dessen was ich gerade spüre. und das ist nicht zu wenig. vor einigen tagen hatte ich ein wunderbares sicheres gefühl, die geburt und das kind betreffend. das war mal was anderes und tat so richtig gut. ich habe es gespürt, egal was ich jetzt so fühle. ich bin vollkommen. ich habe die regenbogenessenz in mir. das bin ich. nicht nur ein diamant, nein ein brilliant. ich leuchte in allen farben. so ist es. wundervoll.
der kleinere schatz hat ab august auch einen platz im kindergarten. auch da schwingen viele gefühle in mir. die erziehrin von der grossen maus sie ist so ganz anders als ich. unsere meinungen gehen sehr weit auseinander. und ich spüre härte, verbissenheit und hilflosigkeit. das war vor einigen tagen besser, aber heute war es wieder wie ein schlag in gesicht. ich finde es in ordnung, das sich der kleine schatz zur obstzeit unter die kinder mischt und auch ein stück banane oder apfel abbekommt. sie macht das nur ungern, schließlich geht er noch nicht in den kindergarten und isst den anderen was weg. vielleicht möchte sie in auch nicht in ihrer gruppe haben. mich macht das traurig. ich möchte das er willkommen ist. auch ich möchte willkommen sein. ich spüre momentan das gegenteil, nicht nur im kindergarten, auf der arbeit vom grossen hasen, in diesem land.
ich bin ich - vollkommen. ich erlaube mir fülle, liebe, lebensfreude, eine sanfte geburt, ein wundervolle zeit mit mir und den kindern und dem grossen hasen und meiner mom, die bald kommt. mein frühling. er kommt. nein, er ist da. heute habe ich mit den kindern den ersten hufflattich gesehen.
ich bin die, die ich bin. vollkommen, wie der regenbogen.